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Aus dem Werbelektorat: Sprachtipps


Aus dem Werbelektorat: Sprachtipp 3/2016
Der Gedankenstrich (III) in Kombination mit anderen Satzzeichen

Sozial nicht kompatibel? Der Gedankenstrich und andere Satzzeichen.In diesem Sprachtipp erfahren Sie, wie sich der Gedankenstrich beim Zusammentreffen mit anderen Satzzeichen verhält.

Beim einfachen Gedankenstrich ist die Sache einfach: Er kommt, die anderen gehen. Denn der einfache Gedankenstrich steht meist anstelle eines Satzzeichens. Er kündigt etwas an – anstelle eines Doppelpunkts. Er markiert eine Sprechpause – anstelle eines Kommas. Er kennzeichnet eine Auslassung – anstelle von Auslassungspunkten. Der einfache Gedankenstrich ersetzt das Satzzeichen. (Die einzelnen Funktionen des Gedankenstrichs erklärt Ihnen der Sprachtipp 2/216.)

Der doppelte oder paarige Gedankenstrich dagegen ist umgänglicher: Er lässt auch andere Satzzeichen neben sich bestehen. Der doppelte Gedankenstrich markiert einen Einschub, einen Zusatz oder einen Nachtrag. Mit ihm wird sozusagen ein Gedanke in einen Satz eingeschoben. Dazu ein Beispiel:

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Aus dem Werbelektorat: Sprachtipp 2/2016
Der Gedankenstrich (II) – so verwenden Sie ihn richtig

Der Gedankenstrich. So verwenden Sie ihn.

Der Gedankenstrich. So verwenden Sie ihn – richtig.

Im letzten Sprachtipp haben Sie einiges über die Länge des Gedankenstrichs erfahren. Heute geht es um seinen korrekten Einsatz. Dabei wird generell zwischen dem einfachen und dem doppelten Gedankenstrich unterschieden.

Der einfache Gedankenstrich
Der einfache Gedankenstrich tritt in einem Satz alleine auf. Er wird meist an Stellen verwendet, an denen eine Sprechpause liegt. Also dort, wo Sprecher oder Leser kurz innehalten. Das sind meist Stellen im Satz, an denen auch ein Komma, ein Doppelpunkt oder eine Klammer stehen könnten. Der einfache Gedankenstrich kündigt etwas an, das im Folgenden genannt wird. Oft ist dies etwas Unerwartetes. Im aktuellen Sprachgebrauch auch häufig etwas, was besonders hervorgehoben werden soll.

Ein Beispiel: „Der Klimawandel erfordert entschlossenes Handeln – auch von Seiten der Finanzwirtschaft.“, heißt es etwa auf der Website der Commerzbank. In diesem Satz zeigt der Gedankenstrich eine Sprechpause an. Gleichzeitig macht er neugierig auf das, was folgt. Mit einem schlichten Komma wäre der zweite Teil des Satzes weniger stark betont: „Der Klimawandel erfordert entschlossenes Handeln, auch von Seiten der Finanzwirtschaft.“

Der einfache Gedankenstrich wird außerdem immer häufiger in Überschriften verwendet.

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Aus dem Werbelektorat: Sprachtipp 1/2016
Der Gedankenstrich (I) – die korrekte Länge

Der Gedankenstrich. Die korrekte Länge.

Der Gedankenstrich. Die korrekte Länge.

Der Gedankenstrich, vor allem der einfache, wird in der modernen Sprache fast inflationär verwendet. In der Regel kann er immer dann gesetzt werden, wenn

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Aus dem Werbelektorat: Sprachtipp
Emailen Sie noch oder e-mailen Sie schon?

Wir nutzen sie täglich. Mehrfach. Ob geschäftlich oder für den privaten Austausch. Denn sie macht es uns möglich, Textnachrichten und Dokumente in Sekundenschnelle zu verschicken: die E-Mail.

Häufig auch in der Form »Email« verwendet. Aber ist das wirklich korrekt? Geht beides?

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Werbelektorat – bunt, vielfältig, unentbehrlich?

Die bunte Vielfalt der Werbetexte

Bunte Vielfalt der Werbetexte – ein Werbelektorat bearbeitet sie alle. ©Tomizak / pixelio.de

Reihe »Werbelektorat«, Teil 1

Die Arbeit eines Werbelektorats ist ebenso bunt und vielfältig wie die Texte, die es bearbeitet. Werbetexte reichen von der Anzeige, über Produkt- und Imagebroschüren, Anschreiben und Antwortfaxe, Bestellanträge und Bankaufträge, Banner und Websiten, Visitenkarten und Briefpapier bis hin zu Plakaten und Katalogen. Beauftragt werden Werbelektorate von Werbe- und PR-Agenturen, von Grafik- und Satzbüros sowie Textern. Manche Definitionen beziehen auch Unternehmen als Auftraggeber mit ein, so etwa der Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren e. V. Hier hat sich aber parallel die Bezeichnung »Lektorat für Unternehmenskommunikation« eingebürgert, die auch ich so verwende. Aber das ist nur eine Frage der Perspektive. Viel wichtiger sind die Fragen:

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Text + Lektorat für Wirtschaft + Finanzen

Werbelektorat und Schlussredaktion; Korrektorat, Lektorat und Redaktion für Unternehmenskommunikation und Finanzkommunikation, speziell Geschäftsberichte; Texte für die Finanz- und Versicherungsbranche; Anzeigen, Newsletter, Mailings, Flyer, Prospekte, Broschüren: Imagebroschüren, Produktbroschüren, Zeitschriften, Mitarbeitermagazine, Kundenmagazine, Ad-hoc-Mitteilungen, Pflichtveröffentlichungen, PIB, Quartalsberichte, Jahresberichte, Geschäftsberichte, Lageberichte, Websiten, Homepages u. v. a. m.

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