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Das FreitagsZITAT: Das 3-6-3 Prinzip und die Gefahren des Großbankensystems


Bild: Bad Bank – Keine maroden Banken mit dem 3-6-3-Prinzip (c) Erich Westendarp / pixelio.de

Banker war der langweiligste Beruf, das Banking funktionierte nach dem 3-6-3-Prinzip: Man nimmt Spargelder zu 3 Prozent Zins, vergibt Kredite zu 6 Prozent und ist ab 3 Uhr nachmittags auf dem Golfplatz.

Das heutige Freitagszitat stammt aus einem lesenswerten Beitrag zu den Gefahren des Großbankensystems der FINANZ und WIRTSCHAFT: http://bit.ly/14qami0.

Das Zitat bezieht sich auf eine Grafik, in der die Häufigkeit von systemischen Bankenkrisen von 1800 bis ins Jahr 2000 darstellt ist. Beachtenswert ist dabei der Zeitraum späte 30er Jahre bis Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Während dieser Zeit – rund 40 Jahre lang – gab es in den Industriestaaten nicht eine systemische Bankenkrise. Als Begründung nennt der Autor Mark Dittli das damalige Trennbankensystem in den USA, eingeführt 1933 mit dem Glass-Steagall-Act. Beim Trennbankensystem ist der Tätigkeitsbereich Retail- und Geschäftsbanking vom Investmentbanking organisatorisch getrennt. Mit der stufenweisen Lockerung des Glass-Steagall-Acts ab den frühen 80ern beginnen auch wieder die Bankenkrisen in den Industrieländern. Zufall?

Und die Moral von der Geschicht? Zurück zum langweiligen Bankeralltag? Zurück zum 3-6-3-Prinzip? Was meinen Sie?

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Die Autorin, Kerstin Schuster, ist Texterin und Freie Lektorin ADB mit Schwerpunkt Wirtschaft und Finanzen.
Kontakt: Tel. 07621 1605700, info(at)kerstinschuster.de, www.kerstinschuster.de

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